Die klassische Praxisfinanzierung über einen Bankkredit ist nur eine von mehreren Möglichkeiten. Für Ärzte kommen auch KfW-Förderdarlehen, Leasing medizinischer Geräte, Factoring zur Liquiditätssicherung sowie in Einzelfällen Private-Equity-Beteiligungen in Frage. Die optimale Finanzierungsstruktur hängt von Praxisgröße, Investitionsbedarf und persönlicher Risikobereitschaft ab.
Hintergrund
Banken bewerten Arztpraxen in der Regel als kreditwürdig, da Ärzte eine stabile Einkommensquelle darstellen. Dennoch sollte die Gesamtbelastung aus Tilgung, Zinsen und laufenden Praxiskosten realistisch kalkuliert werden. Zu hohe Fremdkapitalquoten erhöhen das unternehmerische Risiko erheblich.
Wann gilt das nicht?
Für Praxisneugründungen in strukturschwachen Regionen können Sonderprogramme der KfW oder Länderförderungen attraktiver sein als klassische Bankdarlehen. Auch Zuschüsse der KVen für Niederlassung in unterversorgten Gebieten sollten geprüft werden.
Ärzteversichert berät Sie dazu, wie eine solide Praxisfinanzierung mit dem richtigen Versicherungsschutz kombiniert werden kann.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- KBV – Kassenärztliche Bundesvereinigung
- BMF – Bundesministerium der Finanzen
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
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