Der KV-Quartalsbericht liefert Ärzten wichtige Informationen über Honorar, Fallzahlen und Regelleistungsvolumen, kommt aber mit einer gewissen Verzögerung. Als Alternativen zur nachgelagerten Quartalsanalyse empfehlen sich monatliche betriebswirtschaftliche Auswertungen des Steuerberaters, Echtzeit-Dashboards der Praxissoftware sowie unterjährige Hochrechnungen der KV-Abrechnungen. Wer frühzeitig Abweichungen erkennt, kann rechtzeitig gegensteuern.

Hintergrund

Kassenärztliche Vereinigungen stellen Abrechnungsstatistiken quartalsweise bereit. Die Daten umfassen Fallzahlen, Punktzahlen und Honorarauszahlungen. Für die operative Praxissteuerung reichen rückwärts gerichtete Quartalsberichte allein oft nicht aus.

Wann gilt das nicht?

Für kleinere Praxen mit stabiler Patientenstruktur und überschaubarem Leistungsvolumen kann der Quartalsbericht als alleiniges Steuerungsinstrument ausreichen. Eine monatliche Liquiditätskontrolle sollte jedoch immer ergänzend stattfinden.

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Quellen und weiterführende Informationen

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