DVT-Geräte (digitale Volumentomografie) sind kostenintensive Investitionen für Zahnarztpraxen, die sich nur bei ausreichendem Einsatzvolumen amortisieren. Als Alternativen bieten sich die Mitnutzung eines DVT-Geräts in einer Partnerpraxis oder Radiologiepraxis, die Überweisung an spezialisierte Zentren sowie hochwertige digitale 2D-Röntgensysteme an, die für die meisten zahnärztlichen Indikationen ausreichend sind.

Hintergrund

DVT liefert dreidimensionale Bildgebung für Implantologie, Endodontie und Kieferorthopädie. Der Betrieb unterliegt der Strahlenschutzverordnung und erfordert Sachkundenachweis und regelmäßige Qualitätsprüfungen. Die Versicherung von Röntgenanlagen sollte stets in der Praxisversicherung berücksichtigt sein.

Wann gilt das nicht?

Für implantologisch tätige Zahnärzte mit hohem DVT-Bedarf ist eigenes Gerät wirtschaftlich und praktisch sinnvoll. Hier überwiegen die Vorteile der unmittelbaren Verfügbarkeit die Investitionskosten.

Ärzteversichert berät Zahnärzte zu Maschinenversicherungen und Strahlenschutzhaftpflicht für diagnostische Geräte.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →