Die Rückrufkostenversicherung ist besonders für Hersteller und Händler von Konsumprodukten relevant. Für Ärzte ist dieses Risiko in der Regel geringer, da sie keine Produkte in Mengen in den Verkehr bringen. Als Alternativen decken erweiterte Produkthaftpflichttarife oder Betriebshaftpflichtversicherungen viele Szenarien ab, in denen Rückrufkosten entstehen könnten. Bei der Abgabe von Arzneimitteln oder Medizinprodukten sollte dieser Aspekt dennoch geprüft werden.
Hintergrund
Rückrufkostenversicherungen erstatten Kosten für Kommunikation, Logistik und Entsorgung bei Produktrückrufen. Für Ärzte, die keine eigenen Produkte herstellen, ist das Risiko gering. Anders sieht es für Apotheken, Sanitätshäuser oder Praxen mit eigenem Produktangebot aus.
Wann gilt das nicht?
Ärzte, die selbst Medizinprodukte, Nahrungsergänzungsmittel oder andere Erzeugnisse herstellen und verkaufen, sollten eine Rückrufkostenversicherung in Betracht ziehen. Das Risiko ist dann mit dem eines Unternehmens vergleichbar.
Ärzteversichert analysiert Ihr konkretes Risikoprofil und empfiehlt passgenaue Versicherungslösungen.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
- BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
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