Ein PKV-Selbstbehalt reduziert die monatlichen Beiträge, bedeutet aber, dass Ärzte Gesundheitskosten bis zu einer bestimmten Höhe selbst tragen müssen. Als Alternativen zur Beitragssenkung durch Selbstbehalt kommen ein interner Tarifwechsel in einen günstigeren Volltarif, die Reduzierung nicht benötigter Zusatzleistungen sowie die Erhöhung der Altersrückstellungen durch Flexibilitätstarife in Frage. Wichtig ist, dass ein Selbstbehalt bei häufigem Arztbesuch oder chronischen Erkrankungen schnell teurer werden kann als ein höherer Beitrag ohne Selbstbehalt.

Hintergrund

Selbstbehaltstarife in der PKV variieren von einigen hundert bis zu mehreren tausend Euro jährlich. Bei gesunden Versicherten kann der Selbstbehalt tatsächlich zur Beitragseinsparung führen, da Leistungen seltener in Anspruch genommen werden.

Wann gilt das nicht?

Für Ärzte mit chronischen Erkrankungen oder hohem Behandlungsbedarf ist ein niedrig gewählter Selbstbehalt oder kein Selbstbehalt finanziell klüger. Die individuelle Gesundheitssituation ist entscheidend für diese Entscheidung.

Ärzteversichert analysiert Ihren PKV-Vertrag und zeigt auf, welche Selbstbehalt-Strategie für Ihre persönliche Situation optimal ist.

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.

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