Die Unterstützungskasse ist ein anerkannter Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge. Für Arztpraxen gibt es jedoch flexiblere und oft einfacher zu verwaltende Alternativen.
Alternativen im Überblick
- Direktversicherung: Einfachste Form der bAV, bei der die Praxis als Versicherungsnehmer eine Lebens- oder Rentenversicherung für den Mitarbeitenden abschließt.
- Pensionskasse: Überbetriebliche Einrichtung mit günstigen Verwaltungskosten, geeignet für kleine Praxisteams.
- Pensionszusage (Direktzusage): Praxisinhaber verspricht direkt eine Betriebsrente, erfordert jedoch Rückstellungen in der Bilanz.
- Deferred Compensation: Mitarbeitende wandeln eigene Gehaltsanteile in bAV-Ansprüche um, Praxisinhaber spart Sozialversicherungsbeiträge.
Wann ist die Alternative sinnvoll?
Die Direktversicherung ist für die meisten Arztpraxen der unkomplizierteste Einstieg in die bAV. Die Unterstützungskasse lohnt sich vor allem bei höheren Versorgungsbeiträgen über den steuerlichen Höchstgrenzen der Direktversicherung.
Ärzteversichert berät Praxisinhaber, welcher bAV-Weg für das Team und die Steuersituation der Praxis optimal ist.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- BMF – Bundesministerium der Finanzen
- Deutsche Rentenversicherung
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
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