Ein Praxislabor birgt spezifische Risiken wie chemische Schäden, Geräteausfälle und den Umgang mit biologischen Proben. Eine eigenständige Laborversicherung ist nicht immer notwendig, wenn bestehende Policen sinnvoll ergänzt werden.
Alternativen im Überblick
- Praxisinhaltsversicherung mit Laborbaustein: Laborgeräte und -einrichtung können als gesonderter Posten in der Inhaltsversicherung abgesichert werden.
- Elektronikversicherung: Deckt empfindliche Laborgeräte wie Analysatoren und Zentrifugen bei technischen Defekten, Bedienfehlern oder Überspannung.
- Betriebshaftpflicht mit erweiterter Laborklausel: Schützt vor Schadensersatzansprüchen durch fehlerhafte Laborergebnisse, die zu Behandlungsschäden führen.
- Umwelthaftpflicht: Relevant, wenn im Labor mit Chemikalien oder gefährlichen biologischen Materialien gearbeitet wird.
Wann ist die Alternative sinnvoll?
Für kleinere Praxislabore reicht eine Erweiterung der Inhalts- und Haftpflichtversicherung. Größere Labore mit automatisierten Analysesystemen und eigenem Personal benötigen eine dedizierte Elektronik- und Haftpflichtdeckung.
Ärzteversichert analysiert, welche Laborrisiken bereits abgedeckt sind und empfiehlt gezielt Ergänzungen.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- Bundesärztekammer
- GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
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