Internisten haben je nach Schwerpunkt sehr unterschiedliche Risikoprofile: Hausarztinternisten tragen ein moderates Risiko, während Schwerpunktinternisten mit invasiver Tätigkeit (z. B. Kardiologie, Endoskopie) höher eingestuft werden.

Internisten benötigen eine BU-Versicherung ohne abstrakte Verweisung; Schwerpunktinternisten mit invasiven Tätigkeiten sollten eine Rente von 5.000 bis 8.000 Euro monatlich absichern, um Praxiskosten und Lebensunterhalt nach Berufsaufgabe zu decken.

Hintergrund

Hausarztinternisten werden von Versicherern oft in günstigere Risikogruppen eingestuft; Schwerpunktinternisten mit Herzkatheterlabor oder Endoskopie werden wegen der körperlichen Belastung und des Infektionsrisikos höher bewertet. Psychische Erkrankungen sind auch bei Internisten die häufigste Einzelursache für BU; laut GDV machen sie über 30 Prozent der Leistungsfälle aus. Chronische Erkrankungen der Wirbelsäule durch langes Stehen und ungünstige Arbeitshaltungen sind ein weiteres Risiko. Wichtige Vertragsmerkmale: keine abstrakte Verweisung, Definition der BU am konkreten zuletzt ausgeübten Beruf, Leistung ab 50 Prozent BU-Grad, Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung. Frühzeitiger Abschluss vor der Facharztweiterbildung spart erheblich.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Internisten in Kliniken sollten ihre betriebliche Absicherung prüfen; eine private BU-Aufstockung auf das Einkommensniveau ist in der Regel sinnvoll. Verbeamtete Ärzte haben eine Pensionszusage als Grundabsicherung; eine private BU schließt aber Lücken.

Ärzteversichert berät Internisten zu BU-Versicherungen, die auf den jeweiligen Schwerpunkt und das individuelle Risikoprofil abgestimmt sind.

Quellen

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →