Ärzte in Teilzeit verfügen über ein reduziertes Einkommen und haben häufig familiäre Verpflichtungen; die Depot-Strategie sollte auf kontinuierlichen Vermögensaufbau mit kleinen, regelmäßigen Beträgen ausgerichtet sein.
Für Ärzte in Teilzeit empfiehlt sich ein ETF-Sparplan mit breiter Diversifikation ab 50 bis 100 Euro monatlich; die Strategie sollte langfristig und kostengünstig sein, sodass auch bei reduzierten Sparbeträgen der Zinseszinseffekt wirken kann.
Hintergrund
Auch kleine monatliche Sparraten entfalten durch den Zinseszinseffekt über 20 bis 30 Jahre erhebliche Wirkung; bei 100 Euro monatlich und 6 Prozent durchschnittlicher Rendite wächst das Depot in 25 Jahren auf rund 69.000 Euro. ETF-Sparpläne auf den MSCI World oder FTSE All World sind durch breite Diversifikation und niedrige Kosten (TER unter 0,2 Prozent jährlich) für Teilzeitärzte ideal. Die Spar-Rate sollte mit steigendem Einkommen oder nach Ende der Elternzeit automatisch erhöht werden (Nachversicherungsgarantie-Analogon beim Sparplan). Steuerliche Aspekte: Der Freistellungsauftrag von 1.000 Euro jährlich (1.000 Euro pro Person) sollte voll ausgeschöpft werden. Liquiditätsreserve von drei bis sechs Nettohaushaltsmonaten auf Tagesgeld sollte vor Depotaufbau vorhanden sein.
Wann gilt das nicht?
Ärzte in Teilzeit mit hohen Konsumentenkrediten sollten zunächst Schulden tilgen, bevor Depotmittel gebunden werden. Bei sehr kurzem Anlagehorizont (unter fünf Jahren) eignet sich ein reines Aktien-ETF-Depot nicht.
Ärzteversichert berät Teilzeitärzte zu einer nachhaltigen Vermögensstrategie, die zum reduzierten Einkommen passt.
Quellen
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