PJ-Studenten befinden sich kurz vor dem Berufseinstieg und erhalten eine Aufwandsentschädigung von meist 400 bis 800 Euro monatlich; der symbolische Start mit einem ETF-Sparplan legt den Grundstein für spätere Vermögensbildung.

PJ-Studenten sollten ein kostenloses Depot bei einem Neobroker eröffnen und mit einem ETF-Sparplan ab 25 bis 50 Euro monatlich auf einen MSCI World oder FTSE All World ETF beginnen; die Investitionssumme ist nachrangig, der frühzeitige Start und die aufgebaute Gewohnheit sind entscheidend.

Hintergrund

Der Zinseszinseffekt macht jeden früh investierten Euro wertvoll: 50 Euro monatlich über 40 Jahre bei 7 Prozent Rendite ergeben rund 131.000 Euro; beginnt man 5 Jahre später, sind es nur noch 91.000 Euro. Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital ermöglichen Sparpläne ohne Depotgebühren ab 1 Euro monatlich; die Einstiegshürde ist minimal. Wichtig: Erst eine Liquiditätsreserve von einem bis zwei Monatsgehältern aufbauen (z. B. auf einem Tagesgeldkonto), dann den Sparplan starten. Ein einfacher, weltweit diversifizierter ETF genügt; Komplexität schadet eher. Das Depot sollte als sehr langfristig betrachtet werden; die aktuelle niedrige Einkommensphase ist temporär. Die Investitionshöhe kann mit dem Berufseinstieg als Assistenzarzt sofort deutlich erhöht werden.

Wann gilt das nicht?

PJ-Studenten mit Konsumentenkrediten oder hohen Überziehungszinsen sollten diese zunächst tilgen. Wer absehbar kurzfristig auf das Kapital angewiesen ist (z. B. für Umzug nach dem Staatsexamen), sollte das Geld nicht in Aktien-ETFs anlegen.

Ärzteversichert begleitet angehende Ärzte von Studiumsbeginn an und informiert über den frühen Einstieg in Vermögensaufbau und Absicherung.

Quellen

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