Urologen berichten, dass die Praxisgründung durch moderaten Gerätebedarf und gutes IGeL-Potenzial (PSA-Früherkennung, ESWL) geprägt ist; die Nachfrage nach urologischen Leistungen ist stabil und wächst demografiebedingt.
Urologen berichten von Startinvestitionen zwischen 100.000 und 250.000 Euro; Ultraschallgeräte (transabdominal, transrektal), Uroflowmetrie und Zystoskopie-Einheiten sind die Kerninvestitionen; ESWL-Geräte für Nierensteintherapie kosten 150.000 bis 400.000 Euro und werden oft im Kooperationsmodell genutzt.
Hintergrund
Ultraschall (Nieren, Blase, Prostata, transrektal) ist mit 15.000 bis 50.000 Euro die wichtigste Basisinvestition; ohne Ultraschall ist eine urologische Praxis nicht konkurrenzfähig. Zystoskopie (starre und flexible Instrumente) ist für ambulante Diagnostik und Eingriffe unverzichtbar; Sterilisationsinfrastruktur muss vorhanden sein. PSA-Früherkennung als IGeL-Leistung ist ein wichtiger Umsatzbaustein; Männer ab 45 Jahren sind eine große Zielgruppe. ESWL-Geräte (Stoßwellenlithotripsie für Nierensteine) kosten 150.000 bis 400.000 Euro; viele Praxen nutzen mobile ESWL-Dienste im Kooperationsmodell statt eigener Geräte. Inkontinenzdiagnostik (Urodynamik) ist ein wachsendes Leistungsfeld; urogyäkologische Kooperationen mit Gynäkologen sind sinnvoll. Gründer berichten, dass männliche Patienten eine besonders loyale Patientengruppe sind; gute Ersterfahrungen führen zu langfristiger Patientenbindung.
Wann gilt das nicht?
Urologen mit ausschließlich privatärztlichem Betrieb machen andere Erfahrungen; die Mischkalkulation aus GKV und IGeL gilt für die klassische urologische Praxis.
Ärzteversichert berät Urologen zur Berufshaftpflicht für operative und diagnostische Eingriffe und zu Praxisabsicherungskonzepten.
Quellen
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