Ärzte in Teilzeit haben ein niedrigeres Einkommen und damit geringere Sparraten; trotzdem lohnt sich ein konsequenter ETF-Sparplan, da auch kleine monatliche Beträge durch den Zinseszinseffekt langfristig erheblich wachsen.
Für Ärzte in Teilzeit empfiehlt sich ein automatisierter ETF-Sparplan mit einem breit diversifizierten MSCI-World-ETF oder FTSE-All-World-ETF; bereits 200 bis 400 Euro monatlich erzielen bei einem angenommenen Wachstum von 6 Prozent jährlich über 20 Jahre ein Endvermögen von 92.000 bis 185.000 Euro.
Hintergrund
Teilzeit bedeutet nicht, dass auf Vermögensaufbau verzichtet werden muss; durch Automatisierung des Sparplans wird das Investieren zur Gewohnheit, unabhängig vom monatlichen Einkommen. Ein einziger breit diversifizierter ETF (MSCI World oder FTSE All World) ist für Teilzeitärzte die effizienteste Lösung; es werden keine komplexen Portfolios benötigt. Die Sparrate sollte 10 bis 15 Prozent des Nettoeinkommens betragen; bei einem Netto von 2.500 Euro entspricht das 250 bis 375 Euro monatlich. Teilzeitarbeit reduziert häufig die gesetzliche Rentenansprüche; ETF-Sparpläne sind daher als private Altersvorsorge besonders wichtig. Steuerlich profitieren Teilzeitärzte vom Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro jährlich; thesaurierende ETFs sind steuerlich dann sinnvoll, wenn der Freibetrag durch laufende Erträge noch nicht ausgeschöpft ist. In der Elternzeit (Teilzeit wegen Familie) kann die Sparrate vorübergehend reduziert werden; Kontinuität ist wichtiger als Höhe.
Wann gilt das nicht?
Ärzte in Teilzeit mit sehr geringem Einkommen sollten zuerst einen Notgroschenfonds aufbauen; der ETF-Sparplan kann auch mit sehr kleinen Beträgen (ab 25 Euro monatlich) gestartet werden.
Ärzteversichert berät Ärzte in Teilzeit zu angepassten Versicherungskonzepten und Finanzabsicherungsstrategien für reduzierte Arbeitszeitmodelle.
Quellen
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