Medizinstudenten können für Fortbildungsaufenthalte, Austauschprogramme und Kongressbesuche auf DAAD-Stipendien, Erasmus+-Förderungen und hochschulinterne Programme zurückgreifen.

Das DAAD-Jahresstipendium für Medizinstudierende beträgt 800 bis 1.200 Euro monatlich für Auslandsaufenthalte bis zu einem Jahr; Erasmus+-Förderungen für EU-Aufenthalte umfassen monatliche Zuschüsse von 300 bis 600 Euro plus Reisekosten.

Hintergrund

DAAD-Stipendien: Der Deutsche Akademische Austauschdienst fördert Auslandsaufenthalte von Medizinstudierenden für Famulaturen, Sprachkurse und Forschungspraktika; die monatlichen Stipendiensätze variieren je nach Zielland (USA: 1.400 Euro, Europa: 800 Euro). Bewerbungen erfolgen über die Hochschule.

Erasmus+: EU-Austauschprogramm für klinische Ausbildungsabschnitte (Famulaturen, PJ-Tertiale) in EU-Ländern mit monatlichen Zuschüssen von 300 bis 600 Euro plus Reisekosten; die Zuschüsse sind deutlich gestiegen seit dem Programmjahr 2021/22.

Hochschulinterne Förderungen: Viele Medizinische Fakultäten haben eigene Stipendienprogramme für Famulaturen, Kongress-Teilnahmen und Forschungsaufenthalte; Informationen gibt es über das Studiendekanat. Steuerlich können Fahrten zu Fortbildungsveranstaltungen, Fachliteratur und Lernmaterialien als vorweggenommene Werbungskosten geltend gemacht werden.

Ärzteversichert empfiehlt Medizinstudierenden, bereits im Studium eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu beantragen, da ein frühzeitiger Abschluss die Beiträge dauerhaft senkt.

Wann gilt das nicht?

DAAD-Stipendien setzen eine Nominierung durch die Hochschule voraus. Erasmus+ gilt nur für EU-Länder und einige Partnerstaaten.

Quellen

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