Internisten unterliegen der allgemeinen CME-Pflicht von 250 Punkten in fünf Jahren sowie fachspezifischen Anforderungen für Ultraschall, Endoskopie und Disease-Management-Programme.

Zugelassene Internisten benötigen 250 CME-Punkte in fünf Jahren; für Ultraschalluntersuchungen sind DEGUM-Stufen-Zertifizierungen erforderlich, und für die Teilnahme an DMP-Programmen müssen jährliche DMP-Schulungen absolviert werden.

Hintergrund

Gesetzliche CME-Pflicht (§ 95d SGB V): 250 CME-Punkte in fünf Jahren. Berufsordnung: Laufende Fortbildungspflicht nach MBO-Ä § 4.

DEGUM-Ultraschall-Zertifizierungen: Internisten, die Ultraschalluntersuchungen (Abdomen, Schilddrüse, Gefäße) durchführen, benötigen DEGUM-Stufen-I-Zertifikate; für spezialisierte Untersuchungen (Kontrastmittelsonographie, Elastographie) sind höhere DEGUM-Stufen erforderlich. Die Zertifizierungen werden alle fünf Jahre erneuert.

Endoskopie-Qualifikationen: Für die Durchführung von Gastroskopien und Koloskopien schreiben Qualitätsrichtlinien der KBV Mindestmengen und regelmäßige Qualitätsberichte vor; Koloskopiker müssen ihre Adenomdetektionsrate dokumentieren.

DMP-Schulungen: Teilnahme an Disease-Management-Programmen (Diabetes, KHK, Herzinsuffizienz) erfordert jährliche DMP-Schulungen von ca. 4 bis 8 Stunden; diese sind Voraussetzung für die DMP-Abrechnung.

Ärzteversichert empfiehlt Internisten mit Endoskopietätigkeit, die Berufshaftpflicht auf ausreichende Deckungssummen für Komplikationen (z. B. Darmperforationen) zu prüfen.

Wann gilt das nicht?

Internisten ohne Kassenzulassung unterliegen nur der berufsrechtlichen Fortbildungspflicht. DMP-Schulungen sind nur für DMP-teilnehmende Praxen erforderlich.

Quellen

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