Hintergrund
Ärzte in Teilzeit verdienen häufig 3.000 bis 5.500 Euro brutto monatlich und haben damit weniger Spielraum für große Einmalinvestitionen. Der Schlüssel liegt in Regelmäßigkeit: ETF-Sparpläne auf den MSCI World oder All Country World Index ermöglichen Vermögensaufbau durch den Cost-Averaging-Effekt. Bei einer monatlichen Sparrate von 200 Euro und einer historischen Durchschnittsrendite von 7 Prozent entsteht in 20 Jahren ein Kapital von rund 104.000 Euro. Das Versorgungswerk läuft parallel weiter; wer die Beiträge nicht kürzen muss, sollte dies nicht tun. Steuerlich profitieren Teilzeitärzte vom niedrigeren Grenzsteuersatz; Riester-Zulagen können bei entsprechenden Voraussetzungen genutzt werden.
Wann gilt das nicht?
Bei sehr geringem Einkommen sollte die Liquiditätsreserve (drei Monatsgehälter) Vorrang vor Kapitalmarktinvestitionen haben. Rürup-Renten sind bei niedrigen Steuersätzen weniger attraktiv.
Quellen
- BMF: Steuerliche Förderung der Altersvorsorge
- BaFin: ETF und Investmentfonds
- DRV: Versorgungswerk Pflichtbeiträge
Ärzteversichert berät Teilzeit-Ärztinnen und -Ärzte zu schlanken Vorsorgestrategien, die auch bei reduziertem Einkommen langfristig wirken.
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