Ärzte in Teilzeit bauen Vermögen am effizientesten mit monatlichen ETF-Sparplänen auf kostengünstige Weltmarkt-Indizes auf – bereits ab 25 Euro monatlich und ohne aktives Zeitmanagement.

Hintergrund

Ärzte in Teilzeit verdienen häufig 3.000 bis 5.500 Euro brutto monatlich und haben damit weniger Spielraum für große Einmalinvestitionen. Der Schlüssel liegt in Regelmäßigkeit: ETF-Sparpläne auf den MSCI World oder All Country World Index ermöglichen Vermögensaufbau durch den Cost-Averaging-Effekt. Bei einer monatlichen Sparrate von 200 Euro und einer historischen Durchschnittsrendite von 7 Prozent entsteht in 20 Jahren ein Kapital von rund 104.000 Euro. Das Versorgungswerk läuft parallel weiter; wer die Beiträge nicht kürzen muss, sollte dies nicht tun. Steuerlich profitieren Teilzeitärzte vom niedrigeren Grenzsteuersatz; Riester-Zulagen können bei entsprechenden Voraussetzungen genutzt werden.

Wann gilt das nicht?

Bei sehr geringem Einkommen sollte die Liquiditätsreserve (drei Monatsgehälter) Vorrang vor Kapitalmarktinvestitionen haben. Rürup-Renten sind bei niedrigen Steuersätzen weniger attraktiv.

Quellen

Ärzteversichert berät Teilzeit-Ärztinnen und -Ärzte zu schlanken Vorsorgestrategien, die auch bei reduziertem Einkommen langfristig wirken.

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