Hintergrund
Chefärzte in deutschen Krankenhäusern erzielen ein Bruttoeinkommen von häufig 180.000 bis über 350.000 Euro jährlich. Ihr Grenzsteuersatz liegt bei 45 Prozent (Reichensteuer). Steueroptimierung hat daher höchste Priorität. Betriebliche Altersvorsorge über Direktversicherung oder Unterstützungskasse spart Steuern in der Ansparphase. Immobilieninvestitionen bieten Abschreibungsmöglichkeiten (AfA 2 bis 3 Prozent jährlich) und Schuldzinsenabzug. Thesaurierende ETFs stunden die Steuerlast auf Gewinne bis zum Verkauf. Das Versorgungswerk sollte auf maximalen Beitragssatz geprüft werden. Auch Private-Equity-Beteiligungen und geschlossene Fonds können Teil eines diversifizierten Portfolios sein.
Wann gilt das nicht?
Bei illiquiden Beteiligungen (PE-Fonds, geschlossene Immobilienfonds) besteht Liquiditätsrisiko. Ohne unabhängige Steuerberatung können komplexe Steuergestaltungen nach hinten losgehen.
Quellen
- BMF: Einkommensteuer und Spitzensteuersatz
- BaFin: Kapitalmarktrecht
- GDV: Betriebliche Altersvorsorge
Ärzteversichert entwickelt für Chefärzte ganzheitliche Vermögens- und Vorsorgestrategien, die Steueroptimierung, Absicherung und Kapitalaufbau vereinen.
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