Fachärzte in der Mitte ihrer Karriere erzielen die beste Rendite durch ein ETF-Portfolio (MSCI World + Emerging Markets), ergänzt durch Immobilieninvestitionen und maximale Einzahlungen in das ärztliche Versorgungswerk.

Hintergrund

Angestellte Fachärzte in Deutschland verdienen je nach Fachgebiet und Karrierestufe zwischen 80.000 und 150.000 Euro brutto jährlich. Niedergelassene Fachärzte können darüber hinaus deutlich höhere Einkünfte erzielen. In dieser Lebensphase gilt: Zuerst absichern (BU, Haftpflicht), dann investieren. Ein ETF-Portfolio aus 80 Prozent MSCI World und 20 Prozent Emerging Markets deckt den globalen Aktienmarkt ab. Die Sparrate sollte mindestens 15 bis 20 Prozent des Nettoeinkommens betragen – also 1.000 bis 2.000 Euro monatlich. Eine selbst genutzte Immobilie bietet steuerfreien Verkaufsgewinn nach zehn Jahren. Das Versorgungswerk-Konto sollte regelmäßig auf seinen Rentenwert geprüft werden.

Wann gilt das nicht?

Fachärzte in der Weiterbildungsphase mit befristeten Verträgen sollten die Liquiditätsreserve priorisieren. Spezialanlagen wie Windkraftfonds bieten zwar Steuervorteile, aber erhöhtes Ausfallrisiko.

Quellen

Ärzteversichert hilft Fachärzten dabei, Einkommensabsicherung und Vermögensaufbau intelligent zu verknüpfen.

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