Medizinstudenten investieren am besten zunächst in einen Notgroschen von 1.000 bis 2.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto und starten dann mit einem ETF-Sparplan ab 25 Euro monatlich in den langfristigen Vermögensaufbau.

Hintergrund

Das Medizinstudium dauert in Deutschland mindestens sechs Jahre; das Durchschnittsalter beim Berufseinstieg liegt bei 27 bis 30 Jahren. Dennoch gilt: Wer mit 22 Jahren 50 Euro monatlich in einen MSCI-World-ETF investiert und 40 Jahre dabei bleibt, erzielt bei 7 Prozent Jahresrendite ein Endkapital von über 131.000 Euro. Neben dem Sparplan ist ein Tagesgeldkonto als Puffer für unerwartete Ausgaben (Fachliteratur, Prüfungsgebühren) sinnvoll. BAföG-Rückzahlungsfristen sollten einkalkuliert werden: Die Rückzahlung beginnt fünf Jahre nach Förderungsende. Kreditaufnahme für Konsumausgaben sollte vermieden werden.

Wann gilt das nicht?

Bei hohen Studienkrediten sollte zunächst die Rückzahlung geprüft werden, bevor in volatile Anlagen investiert wird. Komplexe Finanzprodukte (geschlossene Fonds, CFDs) sind für Studenten ungeeignet.

Quellen

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