Oberärzte befinden sich in der idealen Phase für den Vermögensaufbau und sollten ein breit gestreutes ETF-Portfolio (70 Prozent Aktien, 30 Prozent Anleihen/Immobilienfonds) mit monatlichen Sparraten von 1.000 bis 2.000 Euro aufbauen.

Hintergrund

Oberärzte verdienen in Deutschland je nach Fachgebiet, Klinikgröße und Tarifvertrag zwischen 90.000 und 130.000 Euro brutto jährlich – plus Bereitschaftsdienstvergütungen. In dieser Karrierephase ist die Sparrate der stärkste Hebel. Eine monatliche Sparrate von 1.500 Euro in einen MSCI-World-ETF ergibt bei 7 Prozent Jahresrendite nach 20 Jahren ein Kapital von rund 781.000 Euro. Parallel lohnt sich der Erwerb einer selbst genutzten Immobilie oder einer Kapitalanlage-Wohnung. Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte spätestens jetzt auf den aktuellen Einkommensstatus angepasst werden (Nachversicherungsgarantie nutzen). Betriebliche Altersvorsorge (bAV) über das Krankenhaus ermöglicht zusätzliche steuerfreie Entgeltumwandlung bis 3.624 Euro jährlich.

Wann gilt das nicht?

Bei starken Wechsel-Absichten zwischen Kliniken oder in die Niederlassung sollte bAV-Kapital auf Übertragbarkeit geprüft werden. Immobilieninvestitionen in strukturschwachen Regionen bergen Leerstandsrisiken.

Quellen

Ärzteversichert berät Oberärzte zu einer ausgewogenen Anlagestrategie und zeigt, wie Absicherung und Vermögensaufbau optimal kombiniert werden.

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