PJ-Studenten haben wenig finanziellen Spielraum, aber viel Zeit: Mit einem Tagesgeldkonto als Sicherheitsnetz und einem ETF-Sparplan ab 10 Euro monatlich kann der Grundstein für langfristigen Vermögensaufbau gelegt werden.

Hintergrund

Das Praktische Jahr (PJ) dauert 48 Wochen und ist die letzte Studienphase vor dem Staatsexamen. Die meisten Universitätskliniken zahlen ein Stipendium von 600 bis 900 Euro monatlich, das kaum zum Leben reicht. Dennoch gilt: Wer jetzt mit einem symbolischen ETF-Sparplan beginnt, gewöhnt sich an das Investieren und nutzt jahrelangen Zinseszins. Ein Tagesgeldkonto mit 1.000 bis 1.500 Euro Puffer sollte Priorität haben. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann im PJ besonders günstig abgeschlossen werden – Prämien steigen mit dem Alter und bei zunehmenden Vorerkrankungen. Das Thema Versorgungswerk wird erst mit dem Berufseinstieg relevant.

Wann gilt das nicht?

Bei Studienkrediten mit mehr als 4 Prozent Zinsen sollte die Tilgung Vorrang vor Kapitalmarktinvestitionen haben. Komplexe Finanzprodukte sind im PJ weder nötig noch sinnvoll.

Quellen

Ärzteversichert begleitet angehende Ärztinnen und Ärzte schon im PJ und hilft beim frühen Aufbau einer soliden Absicherung und Altersvorsorge.

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