Dermatologen benötigen eine Geräteversicherung, die die zahlreichen laser- und lichtbasierten Behandlungsgeräte sowie diagnostischen Instrumente einer Hautarztpraxis umfassend absichert.
Dermatologen zählen zu den Fachrichtungen mit dem höchsten investierten Gerätewert im ambulanten Bereich. Lasergeräte, IPL-Systeme und Dermatoskopie-Einheiten kosten zusammen schnell 50.000 bis 200.000 Euro.
Hintergrund
Typische Geräte in der dermatologischen Praxis und ihre Richtwerte:
- Dermatologischer Laser (Nd:YAG, CO₂, Farbstofflaser): 15.000 bis 80.000 Euro pro Gerät.
- IPL-System (Intense Pulsed Light): 10.000 bis 40.000 Euro.
- Dermatoskop (digital): 2.000 bis 8.000 Euro.
- FLIR-Wärmebildkamera oder Auflichtmikroskop: 3.000 bis 15.000 Euro.
- Kryotherapiegerät: 1.500 bis 5.000 Euro.
- Allergietestgeräte: 1.000 bis 3.000 Euro.
- Hochfrequenzelektrochirurgiegerät: 2.000 bis 8.000 Euro.
Laser- und IPL-Geräte sind besonders schadensanfällig durch Bedienungsfehler, Überspannung und Transportschäden. Ärzteversichert empfiehlt, Lasergeräte explizit im Versicherungsschein aufzuführen und den Versicherungswert regelmäßig an Gerätezugänge anzupassen.
Wann gilt das nicht?
Geräte im Miet- oder Leasingmodell sind häufig über den Anbieter abgesichert. Eine Doppelversicherung sollte bei Vertragsabschluss geprüft und ausgeschlossen werden.
Quellen
- GDV: Elektronikversicherung für Unternehmen
- Bundesärztekammer: Dermatologie
- VVG § 1 – Grundlagen der Schadensversicherung
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