HNO-Ärzte benötigen eine Geräteversicherung, die die speziellen audiologischen und endoskopischen Instrumente einer HNO-Praxis gegen Schäden und Ausfall absichert.
Die HNO-Praxis ist auf Audiometer, Tympanometer, Videoendoskopie-Systeme und ggf. Lasertechnik angewiesen. Gesamtgerätewerte von 30.000 bis über 100.000 Euro sind typisch.
Hintergrund
Typische Geräte in der HNO-Praxis und ihre ungefähren Neuwerte:
- Audiometer (Reinton- und Sprachaudiometrie): 3.000 bis 15.000 Euro.
- Tympanometer / Impedanzaudiometrie: 2.000 bis 8.000 Euro.
- Otoakustische Emissionen (DPOAE-Gerät): 3.000 bis 10.000 Euro.
- Videoendoskopie-Turm (Nase, Rachen, Kehlkopf): 10.000 bis 40.000 Euro.
- CO₂-Laser für Kehlkopf- und Racheneingriffe: 20.000 bis 60.000 Euro.
- Allergietestgeräte: 1.000 bis 3.000 Euro.
- BERA-Gerät (akustisch evozierte Potenziale): 8.000 bis 20.000 Euro.
Die feine Optik von Endoskopen und Audiometrieanlagen ist besonders anfällig für Bedienungsfehler und Feuchtigkeit. Auf Ärzteversichert finden HNO-Ärzte spezialisierte Policen für ihre Geräteausstattung.
Wann gilt das nicht?
Klinisch tätige HNO-Ärzte ohne eigene Praxis sind über die Klinikversicherung gedeckt. Geleaste Geräte unterliegen häufig separaten Versicherungsregelungen des Leasinggebers.
Quellen
- GDV: Elektronikversicherung für Unternehmen
- Bundesärztekammer: Weiterbildung HNO
- VVG § 1 – Grundlagen der Schadensversicherung
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