Notfallmediziner benötigen eine Geräteversicherung, die sowohl stationäre als auch mobile Notfallgeräte gegen Schäden, Verlust und Diebstahl absichert.

In der Notfallmedizin sind Defibrillator, Beatmungsgerät, Pulsoxymeter und Monitoring-Einheiten lebensrettend. Eine Geräteversicherung mit Transportschutz ist unverzichtbar, da diese Geräte häufig mobil und unter körperlicher Belastung eingesetzt werden.

Hintergrund

Typische Geräte in der notfallmedizinischen Praxis und im Rettungsdienst und ihre ungefähren Neuwerte:

  • AED / Defibrillator: 1.500 bis 8.000 Euro; gesetzlich vorgeschriebene Vorhaltepflicht in vielen Einrichtungen.
  • Transportbeatmungsgerät: 5.000 bis 20.000 Euro.
  • Pulsoxymeter (portabel): 200 bis 1.000 Euro.
  • 12-Kanal-EKG (transportabel): 2.000 bis 6.000 Euro.
  • Notfallrucksack mit Medizintechnik: Gesamtwert 2.000 bis 5.000 Euro.
  • Kapnograph (transportabel): 1.500 bis 4.000 Euro.
  • Infusionspumpe (mobil): 1.000 bis 3.000 Euro.

Die besondere Herausforderung: Notfallgeräte werden unter Stressbedingungen und bei schlechtem Wetter eingesetzt, was das Schadensrisiko erhöht. Eine All-Risk-Police mit Transportschutz ist die empfohlene Lösung. Ärzteversichert berät Notfallmediziner zur optimalen Absicherung ihrer mobilen Ausrüstung.

Wann gilt das nicht?

Im Rettungsdienst angestellte Notfallmediziner sind typischerweise über den Arbeitgeber versichert. Privatpraxen ohne eigene Notfallausrüstung benötigen keine spezifische Notfallgerät-Versicherung.

Quellen

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