Nuklearmediziner benötigen eine spezialisierte Geräte- und Technische Versicherung für hochpreisige Imaging-Geräte, die in kaum einer anderen Fachrichtung vergleichbare Wiederbeschaffungswerte aufweisen.

Gammakameras, SPECT/CT- und PET/CT-Geräte erreichen Anschaffungswerte von 500.000 bis mehreren Millionen Euro. Eine spezialisierte Technische Versicherung ist unverzichtbar, da Standard-Geräteversicherungen diese Werte häufig nicht abdecken.

Hintergrund

Typische Geräte in der nuklearmedizinischen Praxis und ihre ungefähren Neuwerte:

  • Gammakamera (SPECT): 300.000 bis 800.000 Euro.
  • SPECT/CT-Kombisystem: 600.000 bis 1,5 Mio. Euro.
  • PET/CT-Gerät: 1 bis 3 Mio. Euro.
  • Aktivimeter (Dosiskalibrierung): 10.000 bis 30.000 Euro.
  • Ganzkörperkontaminationsmonitor: 5.000 bis 20.000 Euro.
  • Strahlenschutzausrüstung und Messtechnik: Gesamtwert 5.000 bis 20.000 Euro.

Für nuklearmedizinische Geräte sind besondere Genehmigungen nach Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) vorgeschrieben; ein Geräteausfall muss auch unter behördlichen Meldepflichten betrachtet werden. Ärzteversichert vermittelt spezialisierte Technische Versicherungen für nuklearmedizinische Einrichtungen.

Wann gilt das nicht?

Nuklearmedizinische Praxen in Krankenhäusern sind über die Klinikversicherung gedeckt. Gemietete oder im Betreibermodell betriebene Geräte unterliegen den Versicherungspflichten des Geräteanbieters.

Quellen

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