Pathologen benötigen eine Geräteversicherung, die die kostenintensive Labortechnik von Mikroskopen über Kryostaten bis hin zu digitalen Pathologie-Scannern absichert.
Pathologische Institute und Praxen verfügen über hochpreisige Laborgeräte, deren Gesamtwert rasch 200.000 Euro und mehr übersteigt. Digitale Pathologiescanner und automatisierte Einfärbungssysteme allein können 50.000 bis 300.000 Euro kosten.
Hintergrund
Typische Geräte in der Pathologie und ihre ungefähren Neuwerte:
- Forschungsmikroskop (Fluoreszenz, konfokales Laser): 20.000 bis 100.000 Euro.
- Mikrotom (Schlittenmikrotom, Kryostat-Kombi): 10.000 bis 40.000 Euro.
- Kryostat: 15.000 bis 40.000 Euro.
- Digitaler Pathologiescanner (Whole Slide Imaging): 50.000 bis 300.000 Euro.
- Automatisches Einbettsystem: 20.000 bis 60.000 Euro.
- Automatisches Färbesystem: 15.000 bis 50.000 Euro.
- Immunhistochemie-Automat: 30.000 bis 80.000 Euro.
Frostschäden oder Überspannungsschäden an Kryostaten und Labortechnik können rasch fünfstellige Kosten verursachen. Ärzteversichert empfiehlt Pathologen eine spezialisierte Labor- und Elektronikversicherung mit All-Risk-Deckung.
Wann gilt das nicht?
Pathologien, die in Krankenhäuser eingebettet sind, sind über die Klinikversicherung gedeckt. Rein akademische Forschungslabore unterliegen eigenen Universitäts- und Institutspolicen.
Quellen
- GDV: Elektronikversicherung für Unternehmen
- Bundesärztekammer: Pathologie
- VVG § 1 – Grundlagen der Schadensversicherung
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