Sportmediziner bieten ein breites IGeL-Angebot an, das von leistungsdiagnostischen Messungen über Tauglichkeitszeugnisse bis zur Ernährungs- und Trainingsberatung reicht.

Die häufigsten IGeL-Leistungen in der sportmedizinischen Praxis sind der Laktatstufentest zur Bestimmung der Ausdauerleistungsfähigkeit, die VO2max-Ergometrie, die Körperzusammensetzungsanalyse (DEXA, BIA) sowie sportmedizinische Tauglichkeitszeugnisse für Vereine und Verbände.

Hintergrund

Sportmedizinische IGeL-Leistungen richten sich an Leistungs- wie Freizeitsportler, die ihre körperliche Leistungsfähigkeit optimieren möchten. Typische Angebote:

  • Laktatstufentest: Ausdauerleistungsdiagnostik am Fahrradergometer oder Laufband – 120–250 Euro.
  • VO2max-Ergometrie (Spiroergometrie): Maximale Sauerstoffaufnahme und Atemgasanalyse – 150–300 Euro.
  • Körperzusammensetzungsanalyse (DEXA oder BIA): Fettmasse, Muskelmasse, Knochendichte – 50–150 Euro.
  • Sportmedizinisches Tauglichkeitszeugnis: Für Wettkampf, Verein oder Sportbund – 80–200 Euro.
  • Individuelle Trainingsplan-Beratung: Ärztlich fundierte Belastungssteuerung – 80–150 Euro pro Stunde.
  • Ernährungsberatung für Sportler: Makronährstoffplanung, Supplementierung – 80–150 Euro pro Stunde.
  • Tauchtauglichkeitsuntersuchung: Für Sportaucher – 100–200 Euro.

Ärzteversichert empfiehlt Sportmedizinern, für belastungsintensive IGeL-Diagnostika wie Spiroergometrie und Laktattest eine Notfallausrüstung in der Praxis vorzuhalten und die Berufshaftpflicht auf sportmedizinische Spezialleistungen zu prüfen.

Wann gilt das nicht?

Sportmedizinische Untersuchungen bei Berufssportlern können teilweise über Verbandsverträge oder Berufsgenossenschaft abgerechnet werden. Ergometrie und Belastungstest bei medizinischer Indikation (KHK-Verdacht, Herzinsuffizienz) sind GKV-Leistungen.

Quellen

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