Rechtsmediziner benötigen spezialisierte forensische Dokumentationssoftware für Obduktionsprotokolle, digitale Fotodokumentation und die gerichtssichere Archivierung von Gutachten.

Das Kernsystem für Rechtsmediziner ist eine forensische Dokumentationslösung mit strukturierten Obduktionsprotokollen, digitaler Fotodokumentation und einer revisionssicheren Archivierung für gerichtsverwertbare Gutachten.

Hintergrund

In rechtsmedizinischen Instituten sind die Dokumentationsanforderungen besonders hoch: Obduktionsprotokolle, Spurensicherungsberichte und toxikologische Befunde müssen in einem Format erstellt werden, das vor Gericht verwertbar ist. Spezielle Forensik-Software ermöglicht strukturierte Obduktionsprotokolle nach dem Leichenschauschein-Standard und die Integration von digitalen Fotos und CT-Befunden (Virtopsie). Toxikologische Laborinformationssysteme (LIMS) verwalten die Probenkette und Analyseergebnisse. Die revisionssichere Archivierung muss den Anforderungen der Strafprozessordnung (StPO) genügen; Aufbewahrungsfristen können je nach Fall bis zu 30 Jahre betragen. Die TI-Anbindung ist für rechtsmedizinische Institute an Universitätskliniken relevant. Ärzteversichert empfiehlt eine umfassende IT-Sicherheitsstrategie für forensische Daten.

Wann gilt das nicht?

Für privatärztlich tätige Gutachter ohne Institutszugehörigkeit gelten vereinfachte IT-Anforderungen; wichtig bleibt jedoch die revisionssichere Dokumentation jedes Gutachtens.

Quellen

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