Assistenzärzte stehen finanziell am Beginn ihrer Karriere und benötigen Kontomodelle, die zu einem mittleren Nettoeinkommen von ca. 2.500 bis 4.000 Euro monatlich passen und flexible Überziehungsoptionen bieten.

Für Assistenzärzte eignen sich kostenfreie Online-Girokonten mit niedrigem Dispozins (unter 10 % p.a.) und ein separates Tagesgeldkonto für eine kurzfristige Rücklage von 3 Nettomonatsgehältern als Notgroschen.

Hintergrund

Assistenzärzte verdienen je nach Bundesland und Tarifvertrag (TV-Ärzte/VKA oder TV-Ärzte/TdL) zwischen 4.500 und 6.500 Euro brutto monatlich. Viele wechseln nach dem Studium oder PJ häufig den Wohnort, was günstige Online-Girokonten ohne Filialgebühren besonders attraktiv macht. Für Fortbildungen, Kongresse oder Umzugskosten sind kurzfristige Überziehungen oder Ratenkredite sinnvoll; Ärzte genießen aufgrund ihrer Einkommensperspektive günstige Kreditkonditionen. Viele Banken bieten für Ärzte spezielle Akademiker-Konten mit Gratis-Girokonto und bevorzugten Kreditlinien ab einem Bruttoeinkommen von 4.000 Euro monatlich an. Ärzteversichert empfiehlt, frühzeitig mit dem Aufbau einer Rücklage zu beginnen.

Wann gilt das nicht?

Assistenzärzte, die gleichzeitig in einer Teilpraxis tätig sind, benötigen ggf. ein Geschäftskonto. Bei Schichtdienst und wechselnden Gehaltseingängen lohnen sich Konten ohne Mindestgeldeingang.

Quellen

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