Fachärzte befinden sich in einer Phase mit steigendem Einkommen und wachsenden finanziellen Anforderungen; sie benötigen Kontomodelle, die Gehaltseingang, Steuerrücklagen und erste Kapitalanlagen kombinieren.

Für Fachärzte eignet sich ein Premium-Girokonto mit bevorzugten Kreditkonditionen für Praxisinvestitionen, ein Tagesgeldkonto für Steuer- und Altersvorsorgerücklagen sowie ein erstes Depot für langfristige Kapitalanlagen.

Hintergrund

Fachärzte verdienen als Angestellte in Krankenhäusern im Durchschnitt zwischen 7.000 und 12.000 Euro brutto monatlich (TV-Ärzte-Stufe 4–6). Mit Facharztanerkennung öffnen sich Optionen für die Niederlassung, für die Banken günstige Praxiskredite anbieten. Ein Drei-Konten-Modell ist empfehlenswert: Girokonto für laufende Ausgaben, Rücklagenkonto für Einkommensteuervorauszahlungen und Depot für den Aufbau eines Kapitalstocks. Fachärzte sollten zudem prüfen, ob ein ärztliches Versorgungswerk-Konto oder eine betriebliche Altersvorsorge ergänzend sinnvoll ist. Ärzteversichert empfiehlt eine strukturierte Finanzplanung beim Übergang vom Assistenz- zum Facharzt.

Wann gilt das nicht?

Niedergelassene Fachärzte benötigen ein separates Praxisgiro- und Geschäftskonto. Für GbR-/MVZ-Beteiligungen sind Gesellschaftskonten erforderlich.

Quellen

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