Medizinstudenten stehen vor der Herausforderung eines durchschnittlich 12 bis 13 Semester langen Studiums mit hohen Ausbildungskosten; sie benötigen kostenfreie Kontomodelle mit flexiblen Überziehungsoptionen.

Für Medizinstudenten eignen sich kostenfreie Studentenkonten ohne Mindestgeldeingang (bis 30 Jahre), ein zinsgünstiger Studentenkredit (z. B. KfW-Studienkredit) sowie ein Sparplan für die erste eigene Wohnung nach dem Studium.

Hintergrund

Das Medizinstudium dauert in Deutschland mindestens 12 Semester (6 Jahre) zuzüglich PJ; die Lebenshaltungskosten belaufen sich auf durchschnittlich 900 bis 1.200 Euro monatlich. Studentenkonten sind bei den meisten Banken bis zum 27. oder 30. Lebensjahr gebührenfrei. Ein Überziehungsrahmen von 1.000 bis 3.000 Euro deckt unerwartete Ausgaben für Lehrmaterial, Kurse oder Krankenversicherungsbeiträge ab. Der KfW-Studienkredit bietet Monatsdarlehen von bis zu 650 Euro zu günstigen Konditionen (Zinssatz ca. 4–5 % p.a.). Für Auslandssemester oder Famulaturen im Ausland sind Konten mit kostenfreien Fremdwährungsabbuchungen vorteilhaft. Ärzteversichert empfiehlt bereits im Studium mit dem Aufbau einer BU-Absicherung zu beginnen.

Wann gilt das nicht?

Ab dem PJ wird das Studentenkonto häufig automatisch in ein Berufseinsteigerkonto umgewandelt. Für Nebenjobs als Werkstudent oder in der Krankenpflege sind separate Lohnkonten sinnvoll.

Quellen

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