PJ-Studenten erhalten eine Aufwandsentschädigung von 300–700 Euro monatlich und benötigen kein klassisches Krankentagegeld; ein frühzeitiger Abschluss mit niedrigem Tagessatz von 20–40 Euro ist jedoch strategisch sinnvoll, um günstige Prämien und den guten Gesundheitszustand zu sichern.

Krankentagegeld für PJ-Studenten: Kein akuter Bedarf (Aufwandsentschädigung 300–700 Euro/Monat, kein Lohnersatzanspruch). Strategisch empfohlen: 20–40 Euro täglich ab Tag 43 abschließen für 5–10 Euro/Monat; mit Nachversicherungsgarantie nach dem Berufseinstieg auf 80–120 Euro täglich erhöhen ohne neue Gesundheitsprüfung.

Hintergrund

Das Praktische Jahr (PJ) ist eine einjährige klinische Ausbildungsphase im letzten Studienabschnitt; PJ-Studenten erhalten eine steuerfreie Aufwandsentschädigung von 300–700 Euro monatlich je nach Krankenhaus — kein reguläres Gehalt und keine Lohnfortzahlung. Da kaum Einkommen zu ersetzen ist, macht ein hohes Krankentagegeld im PJ wirtschaftlich wenig Sinn. Strategisch ist der PJ-Zeitraum jedoch ideal für den Versicherungsabschluss: Der Gesundheitszustand ist in der Regel optimal, Vorerkrankungen sind selten, und die Prämien sind am günstigsten. Ein Krankentagegeld von 20–40 Euro täglich ab Tag 43 kostet unter 25-Jährige nur 5–10 Euro monatlich; viele Tarife beinhalten eine Nachversicherungsgarantie, die es erlaubt, nach dem Berufseinstieg ohne erneute Gesundheitsfragen auf 80–120 Euro täglich hochzusetzen. Ärzteversichert empfiehlt PJ-Studenten, das PJ-Jahr zu nutzen, um eine günstige Basispolice mit starker Nachversicherungsgarantie abzuschließen und sich für den Berufseinstieg als Assistenzarzt optimal zu positionieren.

Wann gilt das nicht?

PJ-Studenten, die gleichzeitig in Minijobs oder als studentische Aushilfspflegekraft tätig sind und über 520 Euro/Monat verdienen, können eine etwas höhere Absicherung von 30–50 Euro täglich in Betracht ziehen.

Quellen

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →