Chefärzte erhalten als Hochverdiener mit stabilen Einkommensperspektiven die besten Kreditkonditionen unter allen Arztgruppen; spezialisierte Ärztekreditgeber bieten Zinssätze von 0,5–1 Prozentpunkte unter Marktstandard und Kreditsummen bis 2 Millionen Euro.
Hintergrund
Chefärzte mit einem Gesamteinkommen von 180.000–400.000 Euro brutto jährlich (Festgehalt plus Liquidation) gelten für Banken als Premium-Kreditkunden; die Kreditausfallrate bei Ärzten liegt historisch unter 1 %, was Banken besondere Konditionen ermöglicht. Bei der apoBank und spezialisierten Heilberufeabteilungen der Commerzbank oder Sparkassen erhalten Chefärzte häufig Beleihungsausläufe bis 90 % des Immobilienwerts — Standard sind 80 %, sodass Chefärzte nur 10 % Eigenkapital einbringen müssen. Für Liquidationseinkünfte aus dem privatärztlichen Liquidationsrecht fordern Banken aktuelle Liquidationsabrechnungen der letzten 2–3 Jahre als Einkommensnachweis; der Durchschnittswert wird angesetzt. Die apoBank bietet leitenden Ärzten eigene Produktlinien für Praxisbeteiligungen, Immobilieninvestitionen und Vermögensaufbau. Ärzteversichert empfiehlt Chefärzten, neben der Kreditoptimierung auch auf eine professionelle Vermögensplanung zu achten, da das hohe Einkommen strukturierten Vermögensaufbau ermöglicht.
Wann gilt das nicht?
Chefärzte mit variablen Liquidationseinnahmen, die stark schwanken, erhalten niedrigere Kreditsummen als mit stabilem Festgehalt; Banken nehmen meist den 3-Jahres-Durchschnitt der Liquidation als Basis.
Quellen
- Deutsche Apotheker- und Ärztebank: Premium-Banking für Ärzte
- Bundesärztekammer: Chefarztvertrag und Liquidationsrecht
- KfW: Energieeffizientes Bauen und Sanieren
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