Dermatologen erhalten bei spezialisierten Ärztekreditgebern Vorzugskonditionen mit Zinssätzen 0,4–0,8 Prozentpunkte unter dem Marktstandard; für Lasergeräte, ästhetische Dermatologie-Ausstattung und Praxisgründungen stehen Finanzierungen bis 500.000 Euro bereit.

Kreditkonditionen für Dermatologen: Zinsen 0,4–0,8 % unter Markt. Typische Gerätekosten: Laser-System (Nd:YAG, CO2, IPL) 30.000–120.000 Euro, konfokale Mikroskopie 80.000 Euro, Dermatoskopie-Set 5.000–15.000 Euro. Praxisgesamtfinanzierung 200.000–500.000 Euro über apoBank oder Geräteleasingprogramme. Privatärztliches Einkommen durch ästhetische Dermatologie verbessert Bonität erheblich.

Hintergrund

Dermatologen kombinieren GKV-Versorgung mit attraktiven Privatleistungen in der ästhetischen Dermatologie (Laser-Behandlungen, Botulinumtoxin, Filler: Einzelleistungen 200–1.500 Euro); dies erhöht das Gesamteinkommen auf 150.000–300.000 Euro brutto jährlich bei erfolgreichen Praxen. Lasergeräte für Dermatologen (IPL, Fraktionslaser, Venentherapielaser) kosten 30.000–120.000 Euro pro Einheit; Praxen mit mehreren Lasergeräten finanzieren typischerweise über Leasingmodelle oder apoBank-Kombikredite. Für den Praxisumbau mit Laserschutzraum (spezielle Belüftung, lichtdichte Türen) entstehen Einmalkosten von 20.000–60.000 Euro. Das hohe Privatpatientenpotenzial der Dermatologie macht Kreditgeber bereit, höhere Beleihungsausläufe zu akzeptieren. Ärzteversichert empfiehlt Dermatologen, das privatärztliche Einkommenspotenzial bei Kreditgesprächen klar darzustellen und einen Businessplan mit Umsatzprognose für ästhetische Leistungen vorzulegen.

Wann gilt das nicht?

Rein kassenärztliche Dermatologen ohne ästhetisches Privatangebot haben niedrigere Einkommen und entsprechend begrenztere Kreditsummen.

Quellen

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