Internisten erhalten bei spezialisierten Ärztekreditgebern Vorzugskonditionen mit Zinssätzen 0,4–0,8 Prozentpunkte unter dem Marktstandard; für Echokardiographie-Systeme, Endoskopie-Einheiten und internistische Praxisgründungen sind Finanzierungen bis 600.000 Euro verfügbar.

Kreditkonditionen für Internisten: Zinsen 0,4–0,8 % unter Markt. Typische Gerätekosten: Echokardiographie-System 30.000–80.000 Euro, Gastroskopie/Koloskopie-Set 60.000–120.000 Euro, Ultraschall-Doppler 25.000–60.000 Euro. Praxisgesamtfinanzierung 200.000–600.000 Euro. Einkommen niedergelassener Internist mit Schwerpunkt: 140.000–280.000 Euro brutto/Jahr.

Hintergrund

Internistische Praxen mit Schwerpunkten (Gastroenterologie, Kardiologie, Diabetologie) erfordern hochwertige diagnostische Geräte; eine vollständige endoskopische Einheit (Gastroskop, Koloskop, Reinigungsmaschine, Scope-Schrank) kostet 60.000–120.000 Euro. Gastroenterologen mit hohem Koloskopie-Volumen (GKV-Vergütung ca. 150 Euro/Koloskopie, Früherkennung nach § 25 SGB V) erzielen hohe Einnahmen und entsprechend gute Kreditbonität. Internisten mit Diabetologie-Schwerpunkt und Kassenarztsitz haben planbare Quartalseinkünfte aus strukturierten Behandlungsprogrammen (DMP Diabetes). Für Schwerpunktpraxen mit mehreren Spezialgeräten bietet die apoBank Kombikredite aus Praxiserwerb und Ausstattungsfinanzierung. Ärzteversichert empfiehlt Internisten, den Schwerpunkt und das damit verbundene Einkommenspotenzial bei Kreditgesprächen hervorzuheben.

Wann gilt das nicht?

Allgemein-internistische Praxen ohne diagnostischen Schwerpunkt haben niedrigere Privatumsätze und entsprechend begrenztere maximale Kreditsummen.

Quellen

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →