Kardiologen erhalten aufgrund ihres hohen Einkommens und der stabilen Nachfrage nach kardiologischen Leistungen Premium-Kreditkonditionen mit Zinssätzen bis zu 1 Prozentpunkt unter dem Marktstandard; Herzkatheterlabore erfordern Investitionen von 500.000–2 Millionen Euro.
Hintergrund
Kardiologie gehört zu den einkommensstärksten Fachrichtungen in der Niederlassung; kardiologische Gemeinschaftspraxen und MVZs mit Herzkatheterlabor erzielen Jahresumsätze von 1–5 Millionen Euro. Ein mobiles Herzkatheterlabor (nur für Diagnostik) kostet 500.000–800.000 Euro; ein vollständiges interventionelles Herzkatheterlabor (für PTCA, Stentimplantation) 1–2 Millionen Euro und wird meist in BAG oder MVZ-Kooperation mit einer Klinik betrieben. Die apoBank hat langjährige Erfahrung mit der Finanzierung kardiologischer Großprojekte und bietet Strukturierungen mit Eigenkapitalquoten ab 15 %, Tilgungsfreiheit in der Anlaufphase und variable Zinskomponenten. Das hohe Einkommen niedergelassener Kardiologen (180.000–400.000 Euro brutto/Jahr) rechtfertigt hohe Kreditsummen bei exzellenten Zinssätzen. Ärzteversichert empfiehlt Kardiologen, für Großinvestitionen professionelle Kreditstrukturierungs-Beratung in Anspruch zu nehmen.
Wann gilt das nicht?
Rein klinisch tätige Kardiologen ohne Niederlassungspläne haben keinen Praxisfinanzierungsbedarf; für Privatkredite gelten die allgemeinen Ärztesonderkonditionen.
Quellen
- Deutsche Apotheker- und Ärztebank: Kardiologie-Finanzierung
- KBV: Kardiologie und Herzkatheterlabor-Zulassung
- Bundesärztekammer: Kardiologie und Qualitätssicherung
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