Internisten in niedergelassenen Praxen investieren regelmäßig in hochwertige Diagnostikgeräte – Leasing ist die bevorzugte Finanzierungsform für teure Investitionsgüter mit mittlerer Nutzungsdauer.

Internisten können Ultraschallsysteme (15.000–60.000 €), Endoskopie-Ausstattung, Langzeit-EKG- und Langzeit-Blutdruck-Rekorder sowie Spiroergometrie-Geräte über Operationsleasing mit Laufzeiten von 36–60 Monaten finanzieren – alle Raten sind steuerlich absetzbar.

Hintergrund

In einer internistischen Praxis mit Schwerpunkten wie Gastroenterologie, Kardiologie oder Pneumologie sind Endoskopie-Türme (30.000–80.000 €), Ultraschallgeräte und Belastungs-EKG-Systeme essenziell. Leasing schont das Praxiskapital und ermöglicht regelmäßige Gerätemodernisierung. Typische Laufzeiten für hochwertige Endoskopie-Systeme liegen bei 48 Monaten mit monatlichen Raten von 600–1.500 €. Kfz-Leasing ist für Internisten mit Haus- und Heimbesuchen steuerlich ebenfalls vorteilhaft.

Ärzteversichert weist darauf hin, dass die Betriebsunterbrechungsversicherung bei geleaster teurer Diagnostikausstattung besonders wichtig ist, da ein Geräteausfall direkt zu Einnahmeausfällen führt.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Klinik-Internisten können keine Praxisgeräte leasen. Bei geringer Praxislaufzeit oder instabiler Kassenzulassung kann die Kreditwürdigkeit für Leasingverträge fehlen. Für günstige Geräte unter 3.000 € ist Direktkauf oft günstiger.

Quellen

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