Onkologische Praxen benötigen teure Infusions- und Monitoring-Technologie – Leasing ist hier das bevorzugte Finanzierungsmodell für kapitalintensive Investitionen.
Hintergrund
In onkologischen Praxen fallen regelmäßig Investitionen in Infusionspumpen (2.000–8.000 € je Einheit), Überwachungsmonitore für die Chemotherapie und spezialisierte Sicherheitsausstattung für Zytostatika-Zubereitung an. Eine vollständige Infusionstherapie-Einheit mit 4–6 Pumpenplätzen und Monitoring kostet 20.000–80.000 €. Leasing ermöglicht Onkologen, planbare Monatsraten von 400–1.500 € zu tragen, ohne das Praxiskapital zu belasten. Kfz-Leasing ist für onkologische Hausbesuche ebenfalls steuerlich sinnvoll.
Ärzteversichert empfiehlt onkologischen Praxen, neben dem Geräte-Leasing auch eine Betriebsunterbrechungsversicherung abzuschließen.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Klinik-Onkologen ohne eigene Praxis können keine Geräte-Leasingverträge abschließen. Für Verbrauchsmaterialien (Einmalkanülen, Infusionsbeutel) ist Leasing nicht geeignet; diese werden direkt beschafft.
Quellen
- Bundesärztekammer – Praxismanagement
- KBV – Praxiswirtschaft
- BMF – Steuerliche Behandlung von Leasingverträgen
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