Radiologen stehen vor den kapitalintensivsten Investitionen in der niedergelassenen Medizin – ohne Leasing oder spezielle Finanzierung sind radiologische Großgeräte kaum realisierbar.

Radiologen können MRT-Systeme (500.000–2.000.000 €), Computertomographen (250.000–700.000 €) und digitale Röntgenanlagen über spezialisiertes Medizingeräte-Leasing mit Laufzeiten von 84–120 Monaten finanzieren – die Leasingrate ist als Betriebsausgabe vollständig steuerlich wirksam.

Hintergrund

Ein 1,5-Tesla-MRT kostet je nach Hersteller und Ausstattung zwischen 500.000 € und 1.200.000 €, ein 3-Tesla-MRT bis zu 2.000.000 €. Ein moderner Mehrzeilen-CT liegt bei 250.000–700.000 €. Diese Investitionen werden fast ausnahmslos über Leasing mit langen Laufzeiten von 84–120 Monaten finanziert. Hersteller wie Siemens, Philips und GE bieten eigene Finanzierungsgesellschaften, aber auch bankenunabhängige Medizingeräte-Leasinggesellschaften sind am Markt. Wartungsverträge (bis zu 100.000 € jährlich für ein MRT) können oft in die Leasingrate integriert werden.

Ärzteversichert weist Radiologen darauf hin, dass geleaste Großgeräte einer umfassenden Maschinenversicherung sowie einer Betriebsunterbrechungsversicherung bedürfen.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Klinikradiologen können keine eigenen Großgeräte leasen. Bei fehlender Kassenzulassung oder ungesicherter Auslastungsprognose ist die Finanzierbarkeit eines Leasingvertrags erheblich erschwert.

Quellen

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