Urologische Praxen sind auf spezialisierte Diagnose- und Therapiegeräte angewiesen – Leasing ist für Urologen besonders sinnvoll für kostspielige Lithotripsie- und Endoskopie-Systeme.

Urologen können Zystoskop-Einheiten (10.000–30.000 €), Urodynamik-Messgeräte (15.000–40.000 €), Lithotripsie-Systeme (50.000–100.000 €) und Ultraschallgeräte über Operationsleasing mit 36–60-monatiger Laufzeit finanzieren – alle Raten sind als Betriebsausgaben vollständig steuerlich absetzbar.

Hintergrund

In einer urologischen Praxis sind Videoendoskope für Zystoskopie (10.000–30.000 €), Urodynamik-Systeme für Blasenfunktionsdiagnostik und Ultraschall-Geräte für Prostata-Diagnostik Standard. Lithotripsie-Systeme zur ambulanten Nierensteinzertrümmerung kosten 50.000–100.000 € und sind durch ihre Spezialisierung besonders geeignet für Leasing mit langen Laufzeiten. Leasinggesellschaften für medizinische Endoskopie-Technik bieten Urologen Vollwartungsverträge an.

Ärzteversichert empfiehlt Urologen, beim Abschluss von Leasing-Verträgen für teure Endoskopiesysteme eine Elektronikversicherung und Betriebsunterbrechungsversicherung zu berücksichtigen.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Klinik-Urologen können keine eigenen Praxisgeräte leasen. Für einfache Einmalkathetersysteme unter 50 € ist Leasing nicht geeignet; diese werden verbrauchsspezifisch beschafft.

Quellen

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