Urologische Praxen sind auf spezialisierte Diagnose- und Therapiegeräte angewiesen – Leasing ist für Urologen besonders sinnvoll für kostspielige Lithotripsie- und Endoskopie-Systeme.
Hintergrund
In einer urologischen Praxis sind Videoendoskope für Zystoskopie (10.000–30.000 €), Urodynamik-Systeme für Blasenfunktionsdiagnostik und Ultraschall-Geräte für Prostata-Diagnostik Standard. Lithotripsie-Systeme zur ambulanten Nierensteinzertrümmerung kosten 50.000–100.000 € und sind durch ihre Spezialisierung besonders geeignet für Leasing mit langen Laufzeiten. Leasinggesellschaften für medizinische Endoskopie-Technik bieten Urologen Vollwartungsverträge an.
Ärzteversichert empfiehlt Urologen, beim Abschluss von Leasing-Verträgen für teure Endoskopiesysteme eine Elektronikversicherung und Betriebsunterbrechungsversicherung zu berücksichtigen.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Klinik-Urologen können keine eigenen Praxisgeräte leasen. Für einfache Einmalkathetersysteme unter 50 € ist Leasing nicht geeignet; diese werden verbrauchsspezifisch beschafft.
Quellen
- Bundesärztekammer – Praxismanagement
- KBV – Praxiswirtschaft und Finanzierung
- BMF – Steuerliche Behandlung von Leasingverträgen
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