Onkologen tragen durch den Einsatz von Chemotherapeutika und hochdosierten Medikamenten besondere Haftungsrisiken – der richtige Versicherungsschutz ist existenziell.
Hintergrund
In onkologischen Praxen werden Infusionspumpen (2.000–8.000 € je Gerät), Sicherheitswerkbänke für Zytostatika-Zubereitung (10.000–30.000 €) und Überwachungsmonitore eingesetzt. Eine Fehlfunktion einer Infusionspumpe bei der Chemotherapie kann zur Überdosierung mit lebensbedrohlichen Folgen führen. Die Berufshaftpflicht muss daher sehr hohe Deckungssummen aufweisen. Zusätzlich ist eine Arzneimittelhaftpflicht wichtig, da Onkologen häufig Off-label-Therapien einsetzen. Eine Elektronikversicherung deckt den Gerätepark bei technischen Defekten.
Ärzteversichert unterstützt Onkologen bei der Auswahl einer leistungsstarken Berufshaftpflicht, die alle Aspekte der onkologischen Praxistätigkeit abdeckt.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Klinik-Onkologen sind über die Betriebshaftpflicht des Krankenhauses abgesichert. Die eigenständige Versicherungspflicht beginnt mit der Niederlassung oder MVZ-Gründung.
Quellen
- Bundesärztekammer – Medizinprodukterecht und Arzneimittelhaftung
- GDV – Berufshaftpflicht für Onkologen
- BaFin – Versicherungsaufsicht
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