Sportmediziner setzen bei Belastungsuntersuchungen hochwertige Medizinprodukte ein und tragen dabei Haftungsrisiken, die durch den richtigen Versicherungsschutz abgesichert werden müssen.

Sportmediziner benötigen eine Berufshaftpflicht mit expliziter Deckung für sportmedizinische Belastungsdiagnostik (mindestens 3 Mio. €), eine Elektronikversicherung für Spiroergometrie-Systeme (10.000–30.000 €) und Ergometer sowie eine Betriebsunterbrechungsversicherung für den Fall eines Geräteausfalls.

Hintergrund

Belastungsuntersuchungen (Spiroergometrie, Belastungs-EKG) können bei unerkannten kardialen Erkrankungen zu ernsten Zwischenfällen führen. Die Berufshaftpflicht eines Sportmediziners muss daher explizit Belastungsuntersuchungen und ihre möglichen Komplikationen einschließen. Spiroergometrie-Systeme kosten 10.000–30.000 €; ein Defekt am Ergometer oder am Atemgasanalysegerät macht die gesamte Leistungsdiagnostik unmöglich. Eine Betriebsunterbrechungsversicherung trägt laufende Kosten bei Geräteausfall. Ergänzend sind DEXA-Scanner (30.000–80.000 €) für Körperkompositionsanalyse durch eine Elektronikversicherung abzudecken.

Bei Ärzteversichert beraten wir Sportmediziner zu einer passenden Kombination aus Berufshaftpflicht und Praxis-Elektronikversicherung.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Sportmediziner in Verbandszentren oder Kliniken sind über die Betriebshaftpflicht abgesichert. Rein beratend tätige Sportmediziner ohne eigene Geräteausstattung haben geringere Versicherungserfordernisse.

Quellen

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