Internisten profitieren von MVZ-Modellen durch die Bündelung fachinterner Schwerpunkte wie Gastroenterologie, Kardiologie und Onkologie unter einem Dach.

Für Internisten eignen sich MVZ-Modelle als internistisches Versorgungszentrum-GmbH mit mehreren Internisten verschiedener Schwerpunkte (Gastroenterologie, Kardiologie, Pneumologie) oder als fachübergreifendes MVZ mit Allgemeinmedizin und Hausarzt-Funktion in einem Gesundheitszentrum.

Hintergrund

Internistische MVZ bieten Patienten eine sektorübergreifende Diagnostik unter einem Dach: Gastroskopie und Echokardiographie im selben Zentrum ermöglichen kurze Wege und verbessertes Case-Management. Die gemeinsame Nutzung teurer Endoskopie-Systeme (30.000–80.000 €) und Kardiologie-Geräte durch mehrere Internisten senkt die Pro-Arzt-Investition erheblich. Laut KBV-Statistik 2023 ist Innere Medizin nach Allgemeinmedizin das am häufigsten im MVZ vertretene Fachgebiet. Träger-MVZ durch ein Krankenhaus mit internistischer Fachabteilung schafft zusätzliche Synergien.

Ärzteversichert empfiehlt Internisten in MVZ-GmbH-Strukturen, eine D&O-Versicherung für die Geschäftsführung und eine MVZ-Betriebshaftpflicht abzuschließen.

Wann gilt das nicht?

Internisten in kleinen Einzelpraxen ohne Schwerpunkttätigkeit benötigen kein MVZ-Modell. Reine Privatpraxen ohne GKV-Zulassung sind vom MVZ-Modell ausgeschlossen.

Quellen

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