Die beste PKV für Zahnärzte richtet sich nach dem individuellen Tätigkeitsprofil, dem Einkommensniveau und den besonderen Risiken der Zahnmedizin.

Als Arzt mit PKV-Vollversicherung haben Zahnärzte Anspruch auf Privatpatientenstatus – mit Chefarztbehandlung, Einbettzimmer und freier Arztwahl. Entscheidend beim Tarifvergleich sind ambulante Leistungstiefe, psychotherapeutische Einschlüsse und die langfristige Beitragsstabilität des Anbieters.

Hintergrund

Zahnärzte rechnen Leistungen privat über die GOZ ab und verstehen PKV-Tarife aus Patientensicht gut. Für die eigene PKV sind Zahnersatz, Chefarztbehandlung und Krebsvorsorge die wichtigsten Kriterien. Laut PKV-Verband profitieren PKV-Versicherte von durchschnittlich 30 Prozent schnelleren Facharzt-Terminen und höherem Leistungsniveau gegenüber GKV-Versicherten. Zahnärzte sollten beim Tarifvergleich auf folgende Kriterien achten: ambulante Psychotherapie ohne Mengenbegrenzung, Heilpraktiker-Erstattung, Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit und weltweiter Auslandsschutz. Der monatliche PKV-Beitrag für einen 35-jährigen Arzt liegt je nach Tarif zwischen 350 und 650 Euro. Tarife mit Selbstbehalt senken den Beitrag, erhöhen aber das Risiko bei häufiger Inanspruchnahme.

Ärzteversichert vergleicht PKV-Tarife speziell für Ärzte und berücksichtigt dabei die besonderen Anforderungen der Zahnmedizin.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Zahnärzte in großen Praxen profitieren von Gruppenversicherungen. Ärzte über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (2025: 73.800 Euro) können grundsätzlich zwischen GKV und PKV wählen; für Selbstständige ist die PKV meist die wirtschaftlich sinnvollere Wahl.

Quellen

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →