Private Equity bietet Ärzten interessante Investmentmöglichkeiten, ist aber mit spezifischen Risiken verbunden, die es im Kontext eines ärztlichen Gesamtvermögensportfolios zu berücksichtigen gilt.

Private Equity bietet für Ärzte potenziell hohe Renditen (10 bis 20 Prozent p.a.), ist aber illiquide, intransparent und setzt Mindestinvestments von 100.000 bis 500.000 Euro voraus.

Hintergrund

Private Equity (PE) bezeichnet Investitionen in nicht börsennotierte Unternehmen. Für Ärzte interessant sind Healthcare-PE-Fonds, die in Kliniken, MVZ oder Medtech-Unternehmen investieren. Risiken: 10 bis 15 Jahre Kapitalbindung ohne Rückgabemöglichkeit; hohes Risiko bei Hebelfinanzierung der Portfoliounternehmen; schwierige Bewertung; Interessenkonflikte bei konzerneigenen Bewertungen. Historisch lagen PE-Renditen ca. 3 bis 5 Prozent über dem MSCI World, jedoch bei deutlich höherem Risiko und Illiquiditätsprämie. Mindestinvestments bei PE-Fonds beginnen meist bei 100.000 bis 250.000 Euro.

Ärzteversichert empfiehlt Ärzten, Kapitalanlagen stets im Kontext ihrer Gesamtversorgungssituation zu planen, zu der auch die Versorgungswerksrente und die Berufsunfähigkeitsabsicherung gehören.

Wann gilt das nicht?

Sekundärmarktfonds für PE bieten mehr Liquidität, aber bei niedrigerer Rendite. Club Deals (direkte Unternehmensbeteiligungen) haben andere Risikoprofile.

Quellen

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