Im Ruhestand verändert sich das Risikoprofil grundlegend. Viele Ärzte kündigen Versicherungen, die sie noch brauchen, und vernachlässigen neue Risiken wie Pflegebedürftigkeit.

Was das bedeutet

Ärzte im Ruhestand unterschätzen häufig:

  • Kaufkraftverlust durch Inflation: Eine feste Versorgungswerksrente verliert über 20 Jahre erheblich an Kaufkraft. Ergänzende variable Einkommensquellen sind wichtig.
  • Nachhaftung als Praxisarzt: Auch nach Praxisaufgabe können ehemalige Patienten Behandlungsfehler geltend machen. Die Berufshaftpflicht sollte mehrere Jahre nach Praxisaufgabe weiterlaufen.
  • Pflegebedürftigkeit: Die GKV-Pflegeversicherung deckt bei stationärer Pflege durchschnittlich nur 50 bis 60 Prozent der Kosten.
  • Steuern auf Versorgungswerksrente: Ab 2040 werden Renten vollständig besteuert.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Schließen Sie eine private Pflegezusatzversicherung rechtzeitig ab.
  • Klären Sie mit Ihrer Berufshaftpflicht, welche Nachhaftungsfrist nach Praxisaufgabe gilt.
  • Lassen Sie Ihre Altersvorsorge unter Berücksichtigung der Steuerlast berechnen.

Das Team von Ärzteversichert hilft Ihnen, Ihren Versicherungsschutz für den Ruhestand optimal aufzustellen.

Quellen:

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