Ärzte, die von Vollzeit auf Teilzeit wechseln, müssen ihren Versicherungsschutz überprüfen und anpassen. Besonders relevant sind die Anpassung der Berufsunfähigkeitsversicherung an das geringere Einkommen und die korrekte Beitragsgestaltung der Krankenversicherung.

Hintergrund

Folgende Versicherungen sind für Ärzte in Teilzeit besonders relevant:

  • Berufshaftpflicht: Bleibt auch in Teilzeit unverzichtbar, da die ärztliche Tätigkeit mit Haftungsrisiken verbunden ist. Der Beitrag kann je nach Tätigkeitsumfang angepasst werden.
  • Berufsunfähigkeitsversicherung: Bei Teilzeit sinkt das versicherte Einkommen. Die BU-Rente sollte entsprechend angepasst werden, um keine unnötigen Prämien zu zahlen.
  • Krankenversicherung: In Teilzeit kann das Einkommen unter die Grenze fallen, ab der PKV-Mitglieder freiwillig in der GKV versichert sein können. Eine Überprüfung ist wichtig.
  • Krankentagegeldversicherung: Bei reduziertem Einkommen sollte das Krankentagegeld an das neue Einkommensniveau angepasst werden.
  • Berufsgenossenschaft: Auch in Teilzeit besteht die gesetzliche Unfallversicherungspflicht für angestellte Ärzte.

Praktische Hinweise für Ärzte

  1. Versicherungsportfolio regelmäßig überprüfen: Mindestens alle zwei bis drei Jahre, aber auch bei wichtigen Lebens- und Karriereereignissen (Heirat, Kinder, Niederlassung, Ruhestand) alle Versicherungen auf Aktualität prüfen.
  2. Deckungssummen anpassen: Mit steigendem Einkommen und Vermögen sollten auch die Deckungssummen angepasst werden.
  3. Doppelversicherungen vermeiden: Prüfen Sie, ob bestehende Verträge Leistungen doppelt abdecken und ob Synergien durch Bündelung bei einem Anbieter genutzt werden können.
  4. Unabhängige Beratung nutzen: Ärzteversichert als unabhängiger Makler vergleicht Angebote verschiedener Versicherer und empfiehlt die für Ihre Situation optimale Lösung.
  5. Beratungsgespräch vereinbaren: Kontaktieren Sie Ärzteversichert für ein individuelles Beratungsgespräch zu Ihrem Versicherungsprofil als Ärzte in Teilzeit.

Quellen:

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