Mit Beginn der Assistenzarztstelle starten Ärzte ihren professionellen Vorsorgeaufbau. Eine klare Checkliste hilft, die wichtigsten Schritte in der richtigen Reihenfolge umzusetzen.

Hintergrund

Die wichtigsten Punkte auf der Vorsorge-Checkliste für Assistenzärzte:

  • Berufsunfähigkeitsversicherung: Erste Priorität. So früh wie möglich abschließen, idealerweise noch im Studium oder sofort zu Beginn der Assistenzarztstelle.
  • Krankenversicherung: Entscheidung GKV oder PKV treffen. Bei Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze ist ein PKV-Wechsel möglich.
  • Berufshaftpflicht: Prüfen, ob der Arbeitgeber ausreichenden Schutz bietet, und ggf. eigene Haftpflicht abschließen.
  • Rentenversicherung: Versorgungswerk-Mitgliedschaft klären und Pflichtbeiträge korrekt entrichten.
  • Erste Sparmaßnahmen: ETF-Sparplan oder Rürup-Rente als erste Altersvorsorgeergänzung starten.
  • Notfallreserve: Drei Monatsgehälter auf Tagesgeldkonto aufbauen.
  • Testament und Vollmachten: Erstmalig Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht erstellen.

Praktische Hinweise für Ärzte

  1. Checkliste regelmäßig durchgehen: Mindestens einmal jährlich, aber auch bei jedem wichtigen Lebensereignis.
  2. Prioritäten setzen: Nicht alles auf einmal. Beginnen Sie mit den wichtigsten Bausteinen (BU, Berufshaftpflicht, Krankenversicherung) und bauen Sie schrittweise auf.
  3. Dokumentation organisieren: Alle Versicherungspolicen, Rentenbescheide und Vorsorgedokumente sollten an einem Ort auffindbar sein und eine Vertrauensperson sollte über deren Standort informiert sein.
  4. Fachkundige Beratung nutzen: Steuerberater, Finanzberater und Versicherungsmakler mit Arzt-Spezialisierung sind wertvolle Partner.
  5. Ärzteversichert als Anlaufstelle: Als spezialisierter Makler für Ärzte begleitet Ärzteversichert Sie durch alle Vorsorgeschritte und hilft, Lücken zu schließen.

Quellen:

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