Niedergelassene Ärzte haben den umfangreichsten Vorsorgebedarf aller Arztgruppen. Als Selbstständige ohne staatlichen Basisschutz müssen alle Risiken eigenverantwortlich abgesichert werden.

Hintergrund

Die wichtigsten Punkte auf der Vorsorge-Checkliste für Niedergelassene Ärzte:

  • Berufshaftpflicht: Fachrichtungsspezifische Berufshaftpflicht mit ausreichender Deckungssumme ist Pflicht.
  • Praxisausfallversicherung: Schützt vor Einnahmenausfall bei krankheitsbedingtem Praxisausfall.
  • Berufsunfähigkeitsversicherung: Als Selbstständiger ohne Arbeitgeberabsicherung ist die BU besonders wichtig.
  • Krankentagegeldversicherung: Überbrückt Einnahmenausfälle bei kurzer Arbeitsunfähigkeit.
  • Praxisinhaltsversicherung: Schützt Praxisausstattung und Geräte.
  • Cyberschutzversicherung: Bei digitalen Patientenakten unverzichtbar.
  • Altersvorsorge für Selbstständige: Rürup-Rente als steuerlich geförderte Hauptvorsorge.
  • Praxisnachfolgeplanung: Frühzeitig über Nachfolge nachdenken und regeln.

Praktische Hinweise für Ärzte

  1. Checkliste regelmäßig durchgehen: Mindestens einmal jährlich, aber auch bei jedem wichtigen Lebensereignis.
  2. Prioritäten setzen: Nicht alles auf einmal. Beginnen Sie mit den wichtigsten Bausteinen (BU, Berufshaftpflicht, Krankenversicherung) und bauen Sie schrittweise auf.
  3. Dokumentation organisieren: Alle Versicherungspolicen, Rentenbescheide und Vorsorgedokumente sollten an einem Ort auffindbar sein und eine Vertrauensperson sollte über deren Standort informiert sein.
  4. Fachkundige Beratung nutzen: Steuerberater, Finanzberater und Versicherungsmakler mit Arzt-Spezialisierung sind wertvolle Partner.
  5. Ärzteversichert als Anlaufstelle: Als spezialisierter Makler für Ärzte begleitet Ärzteversichert Sie durch alle Vorsorgeschritte und hilft, Lücken zu schließen.

Quellen:

Blog-Übersicht

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →