Internisten haben das breiteste Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten aller Fachrichtungen. Die Innere Medizin bietet eigenständige Facharztanerkennungen in Kardiologie, Gastroenterologie, Onkologie und vielen weiteren Teilgebieten.

Hintergrund

Folgende Weiterbildungsmöglichkeiten stehen Internisten zur Verfügung:

  • Facharzt-Schwerpunkttitel: Internisten können nach dem allgemeinen Internisten-Titel einen oder mehrere Schwerpunkte erwerben: Kardiologie, Gastroenterologie, Hämatologie/Onkologie, Endokrinologie/Diabetologie, Rheumatologie, Pneumologie und Nephrologie.
  • Geriatrie: Die Zusatzweiterbildung Geriatrie ist besonders für Internisten in der Allgemeinversorgung wichtig, da die Patientenpopulation älter wird.
  • Intensivmedizin: Die Zusatzweiterbildung Intensivmedizin ist für viele Internisten unverzichtbar für eine Karriere in der Klinik.
  • Notfallmedizin: Die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin eröffnet eine breitere Einsatzmöglichkeit.
  • Palliativmedizin: Angesichts des wachsenden Bedarfs ist die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin eine wichtige Ergänzung für internistisch tätige Ärzte.

Praktische Hinweise für Ärzte

  1. Weiterbildungsordnung der zuständigen Ärztekammer prüfen: Die Weiterbildungsordnung legt fest, welche Voraussetzungen für Zusatzbezeichnungen und Schwerpunkte erfüllt sein müssen.
  2. Mentor und Weiterbildungsstätte wählen: Die Wahl des richtigen Mentors und einer anerkannten Weiterbildungsstätte ist entscheidend für die Qualität und Geschwindigkeit der Weiterbildung.
  3. CME-Punkte kontinuierlich sammeln: Fortbildungspflichten (50 CME-Punkte je Jahr) sollten kontinuierlich erfüllt werden. Rückstände sind aufzuholen.
  4. Finanzierung der Weiterbildung klären: Manche Weiterbildungen erfordern Freistellungen oder eigene Kosten. Klären Sie Finanzierungsmöglichkeiten über Arbeitgeber, Stipendien oder steuerliche Absetzbarkeit.
  5. Versicherungsschutz bei Weiterbildung prüfen: Außerplanmäßige Tätigkeiten im Rahmen von Weiterbildungen, besonders im Ausland oder in Kooperationseinrichtungen, erfordern geklärten Versicherungsschutz. Ärzteversichert hilft dabei.

Quellen:

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