Internisten in Klinik und Praxis profitieren erheblich von gezielten Zusatzqualifikationen. Die Auswahl der richtigen Qualifikation kann die Vergütung steigern, neue Patientengruppen erschließen und die Attraktivität für Chefarztstellen oder Niederlassungen verbessern.

Hintergrund

Die lohnendsten Zusatzqualifikationen für Internisten:

  • Echokardiographie: Transthorakale (TTE) und transösophageale Echokardiographie (TEE) sind für Kardiologen unverzichtbar, aber auch für Allgemein-Internisten zunehmend relevant. Die DGK bietet Zertifizierungskurse an.
  • Endoskopie (Gastroenterologie): Ösophago-Gastroduodenoskopie und Koloskopie sind stark gefragte und gut vergütete Leistungen. Die DGVS bietet Kurse für Endoskopie-Einsteiger und Fortgeschrittene an.
  • Diabetologie (DDG-Zertifikat): Als Diabetologe DDG erschließen Sie eine riesige Patientengruppe. Die Zertifizierung ermöglicht Abrechnung spezifischer DMP-Programme.
  • Hepatologie: Spezialisierung auf Lebererkrankungen (Hepatitis, Zirrhose, NASH) ist angesichts steigender Prävalenz zukunftsträchtig.
  • Infektiologie (Zusatzbezeichnung): Seit der COVID-19-Pandemie ist Infektiologie ein stark nachgefragtes Spezialgebiet.

Praktische Hinweise für Ärzte

  1. Endoskopie-Qualifikation: Für niedergelassene Internisten ist die Koloskopie-Zertifizierung wirtschaftlich besonders attraktiv, da Vorsorgekoloskopien gut vergütet und stark nachgefragt sind.
  2. DMP-Programme nutzen: Internisten mit Diabetologie-Zertifizierung können an DMP-Programmen teilnehmen, die zusätzliche Vergütungskomponenten bieten.
  3. Endoskopie-Equipment absichern: Flexibles Endoskop-Equipment ist teuer und empfindlich. Ärzteversichert berechnet den passenden Geräteschutz für Ihre Endoskopieanlagen.
  4. DGIM und Subspezialisierungsgesellschaften nutzen: Neben der DGIM bieten DGK, DGVS und DDG spezifische Fortbildungsprogramme für ihre Fachbereiche.

Quellen

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